Annapurna Schutzgebiet

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Das größte und älteste Naturschutzgebiet Nepals ist das Annapurna Conservation Area Project. (ACAP). Bereits 1989 wurde die Region zu einer zu schützenden Landschaft erklärt. Es umfasst die Gegend um das Annapurna-Massiv, einem Teil des Hamalaya-Gebirges, deren Hauptgipfel die Annapurna I ist. Im Annapurna-Schutzgebiet leben zahlreiche Vogel- sowie Säugetierarten. Heimisch sind beispielsweise Schneeleoparden, Tahre, Gorale, Rhesusaffen und Kragenbären.

Neben der Annapurna-Rundwanderung, die eine klassische mehrwöchige Trekkingroute ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu Fuß zu erleben. Viele Wanderungen beginnen in Pokhara, der größten Stadt der Gegend.

File 215Eine dieser Routen ist der Annapurna Sanctuary Trek, für den durchschnittlich 10 Tage Zeit benötigt werden. Von Pokhara aus geht es über Birethanti, Ghorepani, Chomrong, Dovan, Deurali zum Annapurna Base Camp. Dieses Basislager ist als Annapurna-Heiligtum bekannt, was der Route auch den Namen gibt. Zurück geht es dann über Sinuwa nach Birenthanti und von hier aus erneut nach Pokhara. Eine weitere mögliche Wanderung im Annapurna Schutzgebiet ist die Mustang-Route. Sie beginnt in Kageni, von wo aus man nach Chomnang wandert. Über Tsarang geht es weiter nach Lo Manthang, für diese Strecke braucht ein durchschnittlicher Wanderer etwa drei Tage.

Um die Annapurna Conservation Area zu erhalten, wird von Wanderern verlangt, einen Permit zu bezahlen. Diese Eintrittserlaubnis wird in regelmäßigen Abständen auf der Main Trekking Route kontrolliert. Man sollte sie immer bei sich haben, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Wer in die Mustang-Region möchte, muss zusätzlich einen Betrag für diese Gegend bezahlen.