Langtang

File 485Mit dem Namen Langtang wird eine nepalesische Region nördlich von Kathmandu bezeichnet. Einige hohe Berge befinden sich in dem Gebiet, von denen der Langtang Lirung mit seinen knapp 7250 Metern einer der bekanntesten ist. Ein Großteil der Region ist Teil des Langtang-Nationalparks, der 1976 gegründet wurde. Sie ist überzogen von Rhododendron-, Weißtannen und Kiefernwälder, aber auch von Hainen voller Bergbambus. In höheren Lagen gibt es Schneegebiete und Gletscher. Im Langtang National Park leben Hirsche, Yaks, Gorale, Wildschafe sowie Rote Pandas, Languren und Schneeleoparden.

Die klassische Langtang-Route führt in ungefähr vier Tagen den Wanderer an den Fuße des Langtang Lirung, ganz in die Nähe des Basislagers an einen Gletscher. Der Weg beginnt in Trisuli Bazar. Dieser Ort ist etwa 70 km von Kathmandu entfernt. Von hier aus geht es über Dhunche, Bharku und Ghora Tabela nach Langtang, dem größten Ort des Nationalparks. Die Route führt weiter nach Kyanjin Gompa, von hier aus gibt es zahlreiche Optionen für Tagesauflüge. So können beispielsweise die Gipfel des Kyanjin Ri und des Tsergo Ri bestiegen werden. Nicht weit ist außerdem die Hochalm Yala entfernt. Vom Yala Peak aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Himalaya-Gebirge.

Etwas südlicher liegt das zweite Wandergebiet der Gegend: die heiligen Gosainkund-Seen. Diese liegen auf knapp 4500 Metern Höhe und sind im Sommer für nepalesische Hindus ein Pilgerziel – die Gottheit Shiva wird hier verehrt. Man kann den Weg zu den Seen unabhängig von Kathmandu aus machen oder mit einer anderen Route in der Langtang-Region kombinieren. Die typische Gosainkund-Route führt von Trisuli Bazar über Dhunche zur Sing Gompa und nach Laurebina. An den Hochseen gibt es Hütten, die zur Übernachtung zur Verfügung stehen.

Die beste Reisezeit für die Region ist Februar bis Mai bzw. September bis Dezember.