Lumbini

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Die Stadt Lumbini, nicht weit von der indischen Grenze entfernt, ist für die Buddhisten ein heiliger Ort. Denn hier brachte der Legende nach die Fürstin Maya im 6. Jahrhundert vor Christus Siddharta Gautama zur Welt, der später den Buddhismus begründen sollte. Es war in einem Hain nahe der Stadt Lumbini und es wird gesagt, dass der kleine Siddharta direkt nach seiner Geburt Schritte in jede Himmelsrichtung machte. Dabei hinterließ er Lotusblüten an all den Orten, wo er seine Schritte gesetzt hatte.

File 197An dieser Stelle wurde ein prächtiger Garten angelegt und ein Tempel gebaut, der die Mutter Buddhas ehrt. Direkt um den Maya Devi Tempel herum sind Ruinen von alten Tempeln und Stupas zu erkennen. Außerdem steht hier ein gigantischer Bodhi-Baum. Eine gewaltige Stele ließ der berühmte König Ashoka hier im Jahr 245 vor Christus errichten, um Buddha zu ehren und an seinen Besuch zu erinnern. Diese Säule ist 6,5 Meter hoch. Direkt hinter dem Maya Devi Tempel befindet sich zusätzlich das kleine Museum von Lumbini, das einen Rundgang lohnt.

File 275In der Umgebung von Lumbini befinden sich zahlreiche Klöster, Meditationszentren und Tempel, die von den Pilgern aber auch von Mönchen und Nonnen tagtäglich besucht werden. Dennoch ist Lumbini auch ein ruhiger Ort und nicht an Menschen überlaufen. Lumbini ist seit 1998 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.