Safaris

Unberührte Natur erleben – das geht in Nepal ganz wunderbar und auf vielseitige Weise. Zahlreiche Nationalparks sorgen für den Schutz der Artenvielfalt und einige Gebiete sind nur dünn besiedelt. Tatsächlich ist für jeden etwas dabei: Gemütliche Safari auf dem Rücken eines Elefanten, entspannt mit dem Jeep durch den Dschungel oder eben Abenteuertrekking durch unwegsames Gelände.

Abenteuerlich geht es beispielsweise im Shey Phoksundo Nationalpark zu, dem größten Schutzgebiet Nepals. Es gehört zum sogenannten oberen Dolpo und große Teile davon sind nur schwer zugänglich. Hier ist es möglich, durch eine traumhaft schöne Wildnis zu wandern und dabei in den Siedlungen die tibetische Kultur und Religion näher kennen zu lernen.

File 347Das Gebiet um den Mount Everest hat im Vergleich dazu eine bessere touristische Infrastruktur. Die Trekkingtour zum Basislager des höchsten Gipfels der Erde ist populär, was aber auch nicht heißt, dass sich hier die Wanderer tummeln. Auch hier gibt es die Möglichkeit, in die weite Einsamkeit des Himalaya einzutauchen. Die Sagarmatha-Region ist übrigens nicht nur Nationalpark, sondern auch Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

File 332Chitwan ist wohl der beste Ort für eine Elefanten-Safari. Die intelligenten Dickhäuter tragen dabei den Urlauber durch üppige Wälder und Flussläufe, was eine dichte Begegnung mit den anderen Tieren der Gegend möglich macht. Besonders beeindruckend ist es, Panzernashörner aus unmittelbarer Nähe zu beobachten. Neben dem Ausflug auf dem Elefanten können im ältesten Nationalpark Nepals auch Safaris mit dem Jeep oder zu Fuß organisiert werden. Das gleiche gilt für den Bardia-Nationalpark im Westen des Landes, der etwas weniger besucht ist. An der Schönheit kann es kaum liegen – der Royal Bardia National Park hat eine vielseitige Landschaft mit Wäldern und Flussläufen zu bieten.