Sagarmatha Nationalpark

File 464Der Mount Everest – auf Nepali Sagarmatha genannt – ist Namensgeber für den riesigen Nationalpark im Nordosten Nepals. 1976 zum Schutzgebiet erklärt, wurde die Gegend drei Jahre später auch noch in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die Region ist auch unter dem Namen Khumbu bekannt.

Die Natur ist von Hochebenen geprägt, die größtenteils landwirtschaftlich nicht genutzt werden können. In den niedrigeren Lagen sind Nadel- und Rhododendronwälder zu finden. Eindrucksvoll jedoch sind vor allem die gewaltigen Gipfel des Himalaya, zu denen auch die drei Achttausender Mount Everest, Lhotse und Cho Oyu gehören. In dieser traumhaft schönen Wildnis leben viele faszinierende Säugetiere wie Schwarzbären, Kleine Pandas, Languren und Schneeleoparden. Die in den malerischen Siedlungen ansässigen Sherpas leben vor allem von der Viehzucht und mittlerweile vom Tourismus. Ihre Kultur ist stark tibetisch geprägt. Zu den sehenswerten Orten zählen Thyangboche mit seinem beeindruckenden Kloster sowie Namche Bazar.
Urlauber kommen vor allem zum Wandern und Bergsteigen. Dem höchsten Berg der Welt nahe zu kommen, ist für viele ein Traum. Daher ist die Trekkingtour zum Everest Basiskamp wohl die beliebteste der Region. Es gibt jedoch zahlreiche Strecken in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden, sodass für jeden etwas dabei ist.

Beste Reisezeit für die Region ist April bis Anfang Juni sowie Oktober bis Dezember.