Thyangboche Kloster

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Das Dorf Thyangboche wird häufig auch Tengboche geschrieben. Es ist eine verschlafene Siedlung in der Khumbu-Region und liegt auf fast 4000 Metern Höhe am Fuße des Berges Ama Dablam. Berühmt ist das Bergdorf für sein buddhistisches Kloster, das als wichtiges kulturelles und religiöses Zentrum der Region gilt. Dieses Kloster wurde im Jahr 1923 erbaut, hatte jedoch einmal unter einem heftigen Brand und einmal unter einem schweren Erdbeben zu leiden. Heute ist es mithilfe von Spendengeldern wieder komplett aufgebaut. Zum Kloster gehört unter anderem ein großer Tempel. In diesem finden nachmittags Zeremonien statt, denen man beiwohnen kann. Die Mönche werden durch Hörnerklang in das Kloster gerufen.

File 146Wer das Dorf mit seinem Kloster von oben sehen möchte, sollte den benachbarten Hügel erklettern. Die Wanderung dauert etwa eine Stunde, man wird mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Tal belohnt. Jährlich findet im Thyangboche Kloster Ende Oktober bzw. Anfang November das Mani Rimbu Fest statt. Das ist ein faszinierendes Erlebnis, da hier zum einen ein gigantisches Sandmandala erstellt wird, zum anderen zahlreiche Tänze vorgeführt werden. Diese Tänze dauern oft die ganze Nacht an und werden von den Mönchen in farbenprächtigen Seidengewändern aufgeführt. Im Frühjahr wiederum sind im Ort zahlreiche Yak-Karawanen zu sehen, die von Namche Bazar zum Everest Base Camp ziehen. Sie bringen Material für die Bergsteiger.